DVD "Respekt statt Rassismus"

Vorurteile überwinden - Diskriminierung vermeiden - Menschenrechte fördern

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Art.Nr.
EMZ-DV00918
Nutzung nur innerhalb der Evang.-Luth. Kirche in Bayern! | Öffentliches nichtgewerbliches Aufführungsrecht

Laufzeit: 140 min

Autor: Diverse Autoren

Erscheinungsjahr: 2004

Empfohlen: ab 8 Jahren FSK Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG
Adressaten: Erwachsenenbildung, Fort- und Weiterbildung, Gymnasium (S1), Gymnasium (S2), Hauptschule/Mittelschule, Jugendarbeit, Realschule, Sek. I – schulartübergreifend, Sek. II – schulartübergreifend

Schlagworte: Diskriminierung, Menschenrechte, Vorurteile, Gewalt, Rechtsextremismus, Konflikte, Toleranz, Zivilcourage, Vergebung, Versöhnung, Außenseiter, Kommunikation, Rassenprobleme, Kurzfilmkino, Werte, Aggression, Gewaltlosigkeit, Feindbild, Hass, AusländerInnen

Das Medium trägt dazu bei, dass Kinder und Jugendliche in Europa Verständnis für Fremdes entwickeln und lernen, mit andern auszukommen und zusammenzuleben.

Die einzelnen Filme: 
1. Frontière (Deutschland 1997, Animationsfilm, 5 Minuten, ab 8 Jahren): 
Zwei Knetfiguren unterschiedlicher Hautfarbe mauern sich mit ihrer Toleranz- und Kommunikationsunfähigkeit in ein Labyrinth ein, das sie trennend abgrenzt in eine ausweglos dunkle Welt. 

2. Mohamed (Frankreich 2001, Kurzspielfilm, 4 Minuten, ab 8 Jahren): 
Der kleine Mohamed bemerkt im Schulunterricht, dass seine Hautfarbe Schwarz nur Finsteres, Trauriges und Negatives symbolisiert. Für ihn bestätigt sich dieser Eindruck beim Heimweg: Ein junger, dunkelhäutiger Fußballspieler fährt ihn abrupt und herablassend mit "Negro" an. Nun will Mohamed seine Identität und seinen Namen wechseln. Er möchte Kevin heissen. 

3. Schwarzfahrer (Deutschland 1992, Kurzspielfilm, 12 Minuten, ab 10 Jahren): 
Ein junger schwarzer Mann setzt sich in der Straßenbahn neben eine ältere weiße Frau. Diese beschimpft ihren Sitznachbarn provokativ und gut hörbar mit gängigen und diskriminierenden Vorurteilen. Die anderen Fahrgäste schweigen. Als ein Kontrolleur zusteigt, schnappt sich der Schwarze den Fahrschein seiner Nachbarin und verschluckt ihn. 

4. The Cookie Thief (Schweiz 1999, Kurzspielfilm, 8 Minuten, ab 14 Jahren): 
Eine junge Frau wartet auf ihren Flug nach Istanbul. Ein fremdländisch aussehender Mann neben ihr beginnt, ungerührt aus ihrer Biskuitschachtel zu naschen. In ihrer Fantasie blitzen wilde Bilder auf. Beide beginnen, immer ungenierter nach den Keksen zu greifen. Den letzten Keks schnappt sich der Fremde. Die Frau eilt entnervt davon. Bei der Passkontrolle stellt sie fest, dass alles ganz anders war. 

5. Pastry, Pain & Politics (Schweiz 1998, Kurzspielfilm, 30 Minuten, ab 14 Jahren): 
Ein New Yorker Jude ist als Tourist mit seiner Ehefrau in Zürich, trotz deren Antipathie für die Schweiz. Er bekommt eine Herzattacke. Im Krankenhaus wird der ältere Mann, für den alle Araber Terroristen sind, von einer Palästinenserin gepflegt, die ihrerseits alle Juden für Landdiebe und Mörder hält. Durch einen Zufall nehmen seine Gattin und die Krankenschwester am selben Ausflug an den Rheinfall teil. Und hier beginnen sich die Ereignisse zu überstürzen. 

6. Und dann wurde ich ausgeschafft (Schweiz 2001, Dokumentarfilm, 30 Minuten, ab 14 Jahren): 
Das Wort haben fünf albanische Jugendliche, die zusammen mit ihren Eltern in die Schweiz flüchteten und hier nie als Asylanten anerkannt wurden. Sie erzählen von ihren Identitätsproblemen und ihrer Not mit der Ausschaffung aus einem vertraut gewordenen Land. Ihre Migrationsgeschichten breiten sie aus, die geprägt sind von den Schrecken in ihrer Heimat. 

7. Angst isst Seele auf (Deutschland 2002, Kurzspielfilm, 13 Minuten, ab 14 Jahren): 
Der farbige Schauspieler Mulu wird auf dem Weg zum Auftritt in einem Provinztheater von Rechtsradikalen angepöbelt und verprügelt. Passanten schauen zu; schließlich geht die Polizei dazwischen. Eine Behandlung seiner Verletzungen weist Mulu, der deutscher Staatsbürger ist, zurück. Er will rechtzeitig auf der Bühne stehen, um seine Rolle in Rainer Werner Fassbinders Stück "Angst essen Seele auf" zu spielen. Nach seinem vom Theaterregisseur überschwänglich gelobten Auftritt kehrt Mulu der Stadt den Rücken. 

8. Relou (Frankreich 2001, Kurzfilm, 6 Minuten, ab 16 Jahren): 
Eine junge, blonde Frau ist in einem Vorort von Paris mit ihrer Freundin im Bus unterwegs. Hier wird sie von drei jugendlichen Franzosen maghrebinischer Herkunft übel angemacht, beleidigt und beschimpft - auf Arabisch, Französisch und im silbenverkehrten Jugendslang Verlan. Die anderen Fahrgäste verhalten sich still-ausweichend, und die Mädchen reagieren kaum. Doch die vermeintliche Überlegenheit der jungen Männer mündet in eine grosse Überraschung. 

9. Farbe der Wahrheit (Südafrika/Deutschland 1998, Dokumentarfilm, 30 Minuten, ab 16 Jahren): Der schwarze Studentenführer Siphiwo wurde 1981 in Südafrika von den weißen Sicherheitskräften verhaftet, misshandelt und danach verkrüppelt entlassen. Er zeigte seine Folterknechte an. Kurz darauf verschwand Siphiwo für immer. 15 Jahre später stehen seine Angehörigen den Mördern vor der südafrikanischen Wahrheits- und Versöhnungskommission gegenüber.

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